Pflanzenpflege Pflanzenpflege

Pflanzenpflege

Pflanzen, die nicht an ihrem natürlichen Standort gewachsten und dort stehen geblieben sind, benötigen etwas Pflege bzw. Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dass die Pflanze in Bezug auf die den Lichtbedarf den richtigen Standort im Garten bekommt. Halbschatten, Schatten oder Sonnenplätze sind jeweils für bestimmte Pflanzen geeignet. Beachten Sie deshalb bitte unbedingt bei der Pflanzung bzw. bei der Aussaat die Anforderungen an den Standort. Wenn die Natur nicht für ausreichend Wasser sorgt, ist regelmäßiges Gießen wichtig. Die Pflanze darf nicht in Staunässe stehen und nicht austrocknen. Düngen ist wichtig, wenn der Boden - und das ist bei den meisten selbst angesiedelten Pflanzen der Fall, nicht genügend Nährstoffe bereithält. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Kunst der Pflanzenpflege im Garten. Auch der richtige und vor allem rechtzeitige Schnitt sowie die Vermehrung und das Umsetzen und in manchen Fällen auch das Überwintern gehören zur Pflanzenpflege. Die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten und die Bekämpfung von Parasiten sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Pflanzenpflege. Hier finden Sie alles, was die Pflanzenfreundin und der Pflanzenfreund und zur Pflege von Gartenpflanzen benötigen.

Der Standort der Pflanze

Die meisten Zimmerpflanzen und Kübelpflanzen aber auch Gartenpflanzen benötigen viel Licht und sind deshalb an sonnigen Stellen gut aufgehoben. Der Nachteil der schattenfreien Südlagen ist bei hochsommerlicher Mittagssonne, dass die Blüten nicht lange halten und schnell verwelken.

Es gibt aber für die Schattenplätze und für den Halbschatten viele Pflanzen, die dort gut leben können. Wichtig ist nur, dass Sie jeder Pflanze den richtigen Platz geben.

Pflanzen richtig gießen

Wasser ist das Wichtigste für die Pflanze. Dabei ist je nach Pflanze vor allem die Menge und die zeitlichen Abstände zwischen dem Gießen wichtig. Einige Pflanzen haben einen hohen Wasserbedarf und benötigen ständig feuchte Wurzelballen, während andere Pflanzen dies nicht vertragen. Staunässe ist für fast alle Pflanzen gefährlich.

Das beste Gießwasser hat Raumtemperatur und ist abgestanden. Regenwasser ist zum Gießen ebenfalls gut geeignet.

Trockenheit ist zwar nicht gut, aber ein geringeres Problem als Staunässe. Lässt die Pflanze in Trockenzeiten die Blätter etwas hängen, kann dies schnell repariert werden, sobald wieder gewässert wird. Angefaulte Wurzeln sind ein größeres Problem, verfaulte Wurzeln bedeuten den Tod der Pflanze.

Eine wichtige Faustregel zum Gießen von Pflanzen lautet: Erst gießen, wenn die obere Erdschicht trocken ist. Sollte das Gießwasser aus dem Topf in den Untersetzer laufen, schütten Sie dieses Wasser unbedingt ab. Ansonsten entsteht Staunässe. Staunässe ist gefährlich für alle Pflanzen. Mit Ausnahme Ihrer Wasserpflanzen, die Sie vielleicht im Gartenteich pflegen, können nur Sumpfpflanzen wie z.B. Reis oder Uferpflanzen Staunässe vertragen.

Gießen Sie daher nach dem Motto: „Weniger ist Mehr“ lieber etwas zu wenig als zu viel zu wässern.

Pflanzen düngen

Beim Düngen geht es darum, der Pflanze lebenswichtige Nährstoffe zu geben. So wie jeder Mensch auch mal ein paar Tage mit einseitiger oder sogar ohne Nahrung auskommt, kann eine Pflanze auch einige Zeit ohne Dünger leben. Wer aber länger etwas von der Pflanze haben möchte muss düngen. Blüten, eine prachtvolle Entwicklung und ein langes gesundes Pflanzenleben gibt es nur in Kombination mit der richtigen Pflanzennahrung. Dabei kommt es auf die richtige Menge des Düngers genauso an wie auf die richtige Zusammensetzung des Düngers. Wer diese wenigen Aspekte beachtet, kann sich über gesunde, gut wachsende, blühende Pflanzen freuen, die auch stark genug sind einen Schädlingsbefall zu überleben.

Grundsätzlich düngt man in der Wachstumsphase. Halten Sie sich am besten an die Düngeempfehlung der jeweiligen Dünger.

Weitere Aspekte der Pflanzenpflege

Neben diesen wichtigsten Bereichen der Pflanzenpflege, gibt es noch andere Aspekte zu berücksichtigen.